Der Fuhrpark umfasst 37 Lokomotiven, 89 Güterwagen, 3 Schnellzüge, 2 Nahverkehrszüge, 2 Schneeräum- und 3 Hilfszüge. Nicht alle können immer gezeigt werden, da oft Reparaturen anfallen. Die Dampfloks basieren auf damals in den USA erhältlichen Modellen (American Flyer / Gilbert), die optisch und technisch noch verbessert wurden. Die Dieselloks sind zu ca. 80 Prozent im vollständigen Eigenbau aus Sperrholz entstanden, die drei E-Loks sind reine Handarbeit. Für die Eigenbau-Antriebe wurden zum Teil umgebaute Scheibenwischermotoren eingesetzt. Etwa die Hälfte der Wagen sind ebenfalls Selbstbauten, für die anderen wurden die damals erhältlichen US-Bausätze verwendet. Viele der Güterwagen wurden mit selbst gefertigtem Ladegut bestückt.
Mangels entsprechender Industriemodelle musste auch die gesamte Gestaltung in Eigenregie entstehen. Dr. Bismarck und seine verschiedenen, zum Teil langjährigen Helfer, vor allem Hermann Riedel und Erich Wanoth sowie Herbert Frank und Johanna Schatz, haben überwiegend mit Sperrholz und Hartfaserplatten in verschiedenen Stärken gearbeitet. Natürlich kamen auch Metallprofile zum Einsatz, z.B. für die Diablo Canyon-Brücke oder den Unterbau des Wasserturms im BW von Council Bluffs. Ob Drehscheibe oder Gebäudemodell mit Inneneinrichtung, das große Tanklager oder die vorbildgerecht aus Baumstämmen errichtete Trestle Bridge – auf dieser Anlage sind keine Industrieprodukte zu finden. Obwohl Dr. Bismarck die USA nie besucht hat, wurden alle Gebäude und Hochbauten konkreten Vorbildern nachempfunden.
Rund 300 von Hand geschnitzte Figuren, mit denen auch die Personenzüge besetzt wurden, beleben die Szenerie. Johanna Schatz arbeitete sechs Jahre an der Modelleisenbahnanlage mit und war unter anderem zuständig für jede Art von Bepflanzung – auch für die Bäume. So hat sie in mühseliger Handarbeit Ast für Ast an die winzigen Baumstämme geklebt. Sie bemalte zudem die Lokomotiven und schnitzte die meisten der Figuren.
Mit einer dieser Figuren, einem Dachdecker, verbindet sie lebhafte Erinnerungen: „Eine Figur hatte ich verschnitzt und dann wollte ich die wegwerfen. Und der Herr Dr. Bismarck sagt dann zu mir: Die lass nur mal! Es gibt auch nicht nur schöne Menschen. Und dann fällt mir eine Figur ein, die Wolf Bismarck haben wollte und zwar steht eine Figur hinter einer Lagerhalle, die mal austreten musste. Die ist recht originell geworden.“